Eva steigt über die schmale Leiter von Ihrem Dachboden herunter und balanciert ein Fotoalbum in der einen Hand, während sie sich mit der anderen festhält. Auf dem Sofa blättert die Graphikdesignerin das staubige Album mit ihren alten Klassenfotos durch. „Eigentlich sind die Fotos viel zu schade, um im Dachboden zu verstauben. Darum habe ich mir vorgenommen, Sie alle einzuscannen und zur Sicherheit irgendwo online abzulegen.“
Die bessere Alternative
Eigentlich hatte Eva vor, die Fotos in irgendeinem Online-Fotoalbum abzulegen. „Ich dachte an ein Yahoo-Fotoalbum oder dergleichen, aber dann hat mich ein ehemaliger Klassenkamerad auf eine bessere Alternative aufmerksam gemacht.“ Eva hat sich bei StayFriends angemeldet, einem Internetdienst, bei dem man sich einfach „virtuell“ an seiner alten Schule einträgt, um so alte Klassenkameraden wieder zu finden. Dort gibt es die Möglichkeit, mehrere Klassenfotos online zu stellen, um sie mit allen ehemaligen Schulfreunden zu teilen. Gemeinsam kann man dann alle Personen auf dem Foto mit einem Namen versehen.
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Die Rechnung ohne das Namensgedächtnis gemacht
Eva hat mittlerweile ihre Klassenfotos bei StayFriends online gestellt. „Ich war anfangs davon überzeugt, dass mir noch problemlos alle Namen einfallen würden. Mein Abitur ist ja ‚erst’ 7 Jahre her.“ Doch da hatte die Graphikdesignerin die Rechnung ohne ihr Namensgedächtnis gemacht. „Vier Namen fielen mir partout nicht mehr ein. Das Schlimmste daran war, dass Sie mir die ganze Zeit auf der Zunge lagen.“
Ein Freund half mir weiter
Eine gute Woche später hat sich das Problem gelöst. „Tobi, ein guter Freund mit dem ich zusammen im Englisch Leistungskurs saß hat die Fotos bei StayFriends gesehen und die fehlenden vier Namen ergänzt.“ Eva schmunzelt: „Ich freue mich schon auf unser Klassentreffen im Herbst. Jetzt kenne ich alle Namen.“